By Frank Kurella

Neuss 1288. Der zum jungen Mann gereifte Marcus gerät in den Verdacht, die Reliquie des heiligen Quirinus aus dem Münster der Stadt Neuss gestohlen zu haben. Er hält gerade den sterbenden Priester, der die tatsächlichen Diebe überrascht hat, in seinen Armen, als zwei weitere Geistliche auftauchen. Mit letzter Kraft spricht der Sterbende einige rätselhafte Worte, die auf die Hintergründe des Raubes hinweisen, bevor Marcus die Stadt fluchtartig verlässt.
Auf seiner abenteuerlichen Reise, die ihn schließlich mitten in die Schlacht von Worringen führt, kommt er einem unglaublichen Geheimnis auf die Spur ...

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Die Bankerin. Kriminalroman

Der erfolgreiche Jungunternehmer David Marquardt ist betrogen worden und steht vor dem Nichts. Hilfe erh? lt er von einer Bankerin. Allerdings ist deren Hilfsbereitschaft an sehr merkw? rdige Bedingungen gekn? pft.

Blut (Die Phoenix Chroniken, Band 3)

KurzbeschreibungElizabeth Phoenix reist nach la, um ein Nest von halbmenschlichen Drachengesch? pfen aufzusp? ren, die Sonne und Mond zerst? ren wollen. Ein gef? hrlicher Kampf steht bevor. Ehe sie sich in die Schlacht st? rzen kann, muss sich Liz jedoch ? ber ihre Gef? hle f? r ihren Ex-Geliebten Jimmy Sanducci klar werden.

The Structure of German, 2nd Edition (Oxford Linguistics)

The constitution of German is an outline of the most important gains of German based on the rules of recent linguistics. This moment variation represents complete updates of facets of German phonology, morphology, syntax, and semantics.

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Sollten Eure Gaben nicht lieber den Armen gelten, statt diese nichtsnutzigen Wesen zu nähren? « Mit zornerfüllter Miene schaute er dabei von Mann zu Mann, fixierte Augenpaar um Augenpaar. Auch wenn der Kleriker in seiner Argumentation übersehen hatte, dass es sich bei den Spielleuten um die Ärmsten handelte, die das Lager zu bieten hatte, ergriff die Männer eine schuldbewusste Betroffenheit. Da es darüber hinaus nichts mehr zu begaffen gab, trollten sie sich und kehrten zu ihren Zelten zurück.

Kurze Zeit später erschien ein anderer Ritter am Fuhrwerk. Auf seinem Wappenrock prangte der gleiche rote Streifen, den der Hüne auf seiner Brust getragen hatte. Schon an der Gangart des Recken erkannte der Kutscher von Weitem, was ihm die ordentliche Fahne des Mannes bestätigte, als er nun einen Schritt vor ihm stand. Der Kerl hatte sich offenbar die Zeit mit einigen Bechern Branntwein vertrieben und sich einen ordentlichen Rausch angesoffen, der jeden anständigen Mann aus den Stiefeln gehauen hätte.

Instinktiv duckte Marcus sich ein wenig und wich ein paar Schritte nach links aus. Durch die Menschenansammlung hindurch beobachtete er, wie Hohenfels einen der Zuschauer ansprach. Der Mann schüttelte nur den Kopf. Der nächste hingegen schien das Gespräch zu erwidern. Auch die übrigen Bewaffneten, die mit Hubertus gekommen waren, begannen nun mit der Befragung. Marcus machte sich noch ein Stück kleiner und drängte immer weiter seitwärts. Er hatte den äußersten Rand der Menge beinahe erreicht, als einer der Befragten plötzlich in seine Richtung zeigte.

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