By WHO-Regionalburo fur Europa.

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Die Länder der EU und in Mittel- und Osteuropa zeigen in allen Altergruppen eine steigende Tendenz, sodass mit einem beschleunigten, epidemischen Anstieg der Mortalität zu rechnen ist. In den NUS scheint sich bei den dokumentierten Mortalitätstrends ein Rückgang abzuzeichnen, wobei die Daten schwerer zu interpretieren sind. Die rückläufige Krebsmortalität in diesen Ländern lässt sich als ein Kombinationseffekt aus veränderter Datenerhebung, konkurrierender Mortalität aufgrund anderer Todesursachen, von Kohorteneffekten und der Auswirkungen einer verbesserten Gesundheitsversorgung verstehen.

Körpergewicht in Kilogramm, dividiert durch das Quadrat der Körpergröße in Metern. 38 Das Problem der Adipositas im Kindesalter hat sich schnell verschärft. In vielen Ländern ist bereits eines von fünf Kindern betroffen. Im vergangenen Jahrzehnt nahmen Übergewicht und Fettleibigkeit unter Jungen und Mädchen in England und Schottland besonders schnell zu. In den zehn Jahren bis 1994 verdoppelte sich die Rate annähernd. In den Niederlanden nimmt die Prävalenz seit 1980 signifikant zu, und Studien aus Deutschland, Frankreich, Jugoslawien und Polen zufolge ist dort derzeit ebenfalls ungefähr eines von fünf Kindern übergewichtig oder fettleibig.

12). Zudem breitet sich in der Region eine multiarzneimittelresistente Form der Tuberkulose aus, deren Behandlung sehr viel schwieriger und nahezu hundert Mal teurer ist. Das weltweit höchste Vorkommen findet sich in Estland, in Lettland und in der Russischen Föderation, wo zwischen 1996 und 1999 in jeweils 14%, 9% und 6–9% der diagnostizierten Neuerkrankungen multiarzneimittelresistente Stämme entdeckt wurden. In vielen Gefängnissen der NUS ist die Tuberkulose außer Kontrolle geraten. Aus einem sibirischen Gefängnis wird für die Insassen eine Prävalenz von 7% gemeldet.

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