By Manfred G. Schmidt

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Ihre Grundformen sind die Despotie, die Monarchie und die Republik. In der Despotie richtet "ein einzelner Mann ohne Regel und Gesetz alles nach seinem Willen und Eigensinn". Monarchisch ist jene Regierungsform, "bei der ein einzelner Mann regiert, jedoch nach festliegenden und verkündeten Gesetzen". Als republikanisch stuft Montesquieu die Regierungsform ein, in der "das Volk als Körperschaft bzw. bloß ein Teil des Volkes die souveräne Macht besitzt" (De l' Esprit des Loix II). Die Republik gliedert Montesquieu in zwei Unterformen: Aristokratie und Demokratie.

Allein die Gemeinschaft der Vertragsschließenden selbst ist berechtigt, die Position des Souveräns einzunehmen: Das Volk nimmt die Stelle ein, die der souveräne absolutistische König innehatte. Größer könnte der Unterschied zu Hobbes' Souveränitätslehre nicht sein. Mit den älteren autoritären Souveränitätslehren eines ßodin und Hobbes teilt Rousseau aber die Auffassung, dass die Souveränität sowohl unveräußerlich als auch undelegierbar und unteilbar ist. Mehr noch: Sie ist unfehlbar und absolut Volkssouveränität bedeutet ungebrochene Oberhoheit der Vollbürger.

Größer könnte der Unterschied zu Hobbes' Souveränitätslehre nicht sein. Mit den älteren autoritären Souveränitätslehren eines ßodin und Hobbes teilt Rousseau aber die Auffassung, dass die Souveränität sowohl unveräußerlich als auch undelegierbar und unteilbar ist. Mehr noch: Sie ist unfehlbar und absolut Volkssouveränität bedeutet ungebrochene Oberhoheit der Vollbürger. Das schließt die Oberhoheit über die Verfassung und die sonstigen Verfassungsinstitutionen ein. Die Regierung beispielsweise und die gesamte Exekutive sind in dieser Lehre nichts anderes als "Diener" des Souveräns (Vom Gesellschaftsvertrag III, 1).

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